Batterien und Akkus gehören zu den Alltagsgegenständen, die in nahezu jedem Haushalt regelmäßig anfallen. Umso wichtiger ist deren fachgerechte Entsorgung. In den acht Altstoffsammelzentren (ASZ) des Bezirks Schärding werden jährlich rund 20 Tonnen Geräte- und Lithiumbatterien gesammelt.
Mit Blick auf die Sicherheit gibt es nun eine neue Regelung bei der Batteriesammlung:
Gerätebatterien müssen in den ASZ in zwei Kategorien getrennt entsorgt werden – Batterien ohne Lithium sowie Lithiumbatterien und Knopfzellen.
Hintergrund ist die deutlich erhöhte Brandgefahr, die insbesondere von Lithiumbatterien ausgeht. Beschädigte oder kurzgeschlossene Pole können Brände verursachen – sei es zu Hause, im ASZ, beim Transport, in Sortieranlagen oder im Recyclingprozess.
Ein wichtiger Sicherheitsaspekt beginnt bereits im Haushalt: Die Pole von Lithiumbatterien sollen vor der Entsorgung mit Klebeband isoliert werden, um Kurzschlüsse und damit mögliche Brände zu verhindern.
Dimensionen, die oft unterschätzt werden
Zur Einordnung der Mengen: Bei einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 25 Gramm pro AA‑Batterie entsprechen 20 Tonnen rund 800.000 Batterien pro Jahr. Umgelegt auf die Haushalte im Bezirk sind das etwa 32 Batterien pro Haushalt und Jahr.
Mithilfe der Bevölkerung ist entscheidend
Gerade deshalb ist die Unterstützung der Bevölkerung unverzichtbar. Jede richtig vorbereitete und getrennt entsorgte Batterie trägt wesentlich zur Sicherheit in den Haushalten und in den Altstoffsammelzentren bei und hilft, potenzielle Brände zu vermeiden. Richtig entsorgt sind Batterien keine Gefahr, sondern ein wertvoller Rohstoff für das Recycling.